Robert Wech begann seine Ausbil-
dung zum Orgelbauer im Jahre 1984
bei der Firma Hubert Sandtner in
Dillingen/Donau und an der Fach-
schule für Musikinstrumentenbau in
Ludwigsburg, wo er die Grundkennt-
nisse des Orgelbaues erlernte.
Nach der Gesellenprüfung und
seiner Bundeswehrzeit beim
Heeresmusikkorps 1 in Hannover
arbeitete er noch mehrere Jahre
bei seiner Ausbildungsfirma, ehe
dann die Zeit der Wanderschaft als
Orgelbauer für ihn begann.

Die Werkstätte von Andreas M. Ott
in Bensheim und die Firma Rieger
Orgelbau in Österreich waren wei-
tere wichtige Stationen seines
beruflichen Werdeganges, bevor er
1995 den Orgelbaumeisterkurs in
Ludwigsburg belegte und ein Jahr
später erfolgreich mit der Meister-
prüfung abschloss.

Als Robert Wech danach in die USA
zur Orgelbaufirma von Martin Pasi in

Tacoma, Washington wechselte, bekam er besonders aus dem Bereich des historischen Orgelbaues wichtige Impulse, welche heute einen wesentlichen Einfluss auf die Instrumente aus seiner Werkstätte haben.

Nach seiner Rückkehr nach Europa nahm er 1997 seine Tätigkeit bei der Firma Rieger wieder auf. Zunächst war Robert Wech noch als freier Mitarbeiter für verschiedene Orgelbaufirmen im In- und Ausland tätig, bevor er dann im Jahre 2001 nach langjähriger Erfahrung in allen Bereichen des Orgelbaues seine eigene Firma mit inzwischen mehreren Mitarbeitern gründete.